| Home | Termine | Leitung | Links | Impressum | ||||
| Angebote | Verwendung | Charaktermodell | Hintergrund |
Nach psychologischem Verständnis sind die neun Charaktermuster neun verschiedene Arten von Überlebensstrategien, die ein Kind
in seinen ersten Lebensjahren (in manchen Erweiterungsmodellen, so wie wir sie verstehen in der Phase der Embryonalentwicklung
und Geburt) entwickelt, um mit den Anforderungen und Konflikten, denen es in seiner Umgebung begegnet, zurechtzukommen. So
gesehen sind sie not-wendige Verhaltens-, Fühl- und Denkmuster, die wir uns alle zulegen müssen, um unser Leben zu meistern.
Problematisch im psychologischen Sinne werden solche Muster dann, wenn sie starr und unflexibel ablaufen und der eigenen Entwicklung entgegenarbeiten, weil sie keinen Raum für Veränderung und Neues lassen. Dem Wunsch nach Veränderungen (innen wie außen) stehen in dieser Zeit oft die Begrenzungen der eigenen eingeschliffenen Gewohnheiten entgegen.
Der Blick in den Spiegel dieses alten Charaktermodells kann uns zu einer Bewusstwerdung der sonst gewohnheitsmäßig und unbewusst ablaufenden Muster führen. Dabei begegnen wir sowohl unseren tiefsitzenden Schattenaspekten als auch den Ressourcen und Stärken, über die wir verfügen.
Das Enneagramm ist je nach Betrachtung ein psychologisches oder spirituelles System, das neun deutlich unterscheidbare Persönlichkeitstypen beschreibt. Wesentlich am Enneagramm ist (hier unterscheidet es sich von vielen anderen charakterologischen Systemen), dass es nicht-wertend ist. Es geht also explizit nicht darum, zu sagen: 'das ist ein gutes Verhalten', 'das ist ein schlechter Mensch', oder 'das ist eine dumme Ansicht', sondern es erkennt an, dass menschlicher Ausdruck immer öffnende und schließende Aspekte für den Menschen und seine Mitwelt hat. Beim Enneagramm geht es also niemals darum, die Menschen in 9 "Sorten" einzuteilen oder sie in Schubladen zu stecken. Jeder Mensch ist anders als seine Mitmenschen! Jedoch haben Menschen unterschiedliche Gemeinsamkeiten in ihren Schwächen und Stärken, in ihren Fixierungen und deren guter Lösung.
Die 9 wichtigsten Gemeinsamkeiten werden vom Enneagramm beschrieben und können in einem differenzierenden System in den Tiefendimensionen noch einmal erweitert werden.
Das Enneagramm liefert uns mit 9 Grundbausteinen hilfreiche und praktisch anwendbare Erkenntnisse zu folgenden Fragen: Welche wesentlichen Merkmale bestimmen meine Essenz hinter der Maske? Was kann ich tun, um meine Essenz wahrzunehmen und zu stärken, damit die Maske verschwinden kann? Was kann ich veranlassen, um das Zusammenleben mit anderen Menschen in meinem Lebensumfeld positiv zu gestalten? Auf welche Gesichtspunkte muss ich achten, um drohenden Schwierigkeiten im mitmenschlichen Bereich vorzubeugen und um bestehende Probleme erfolgreich zu lösen?
Beim Einstieg in das Enneagramm geht es zunächst um die Wahrnehmung der eigenen Person, um Selbsterkenntnis. Ausgangspunkte hierfür sind 3 Grundbedürfnisse, Grundstrebungen, Energiezentren der Menschen:
Das Bedürfnis, Empfindungen und Gefühle zu erleben - eine Sache des Herzens - zur Darstellung des eigenen Inneren.
Das Streben nach Sicherheit im Leben, verwirklicht durch den Gebrauch des Verstandes, des Kopfes - zur Bewältigung von Angst.
Das Bemühen sowohl um Zugehörigkeit als auch um Abstand zu anderen Menschen, realisiert aus dem Bauch heraus, im körperlichen Sinne - zur Begründung tragfähiger Beziehungen.
Der Weg zur Selbsterkenntnis führt zunächst über die Schattenseiten der eigenen Person zur Bestimmung der eigenen Maske aus dem Kreis der 9 Grund-Typen des Enneagramms zur Erfahrung der Essenz.
Diese Bestimmung erfolgt als wertfreie Orientierungshilfe. Sie beinhaltet weder ein beklemmend wirkendes Festnageln auf einen einzigen Typ noch die Wertung einzelner Typen als gut oder weniger gut.
Wichtig ist jedoch, dass diese Typ-Bestimmung ihren Ausgang nimmt bei den Persönlichkeitsanteilen, die sich in unserem Leben oft störend auswirken in den Abstufungen.
Die zunächst erforderliche Beschäftigung mit den problematischen Persönlichkeitsanteilen berührt schwerpunktmäßig folgende Bereiche:
Unsere Leidenschaften, an denen unbewusst unser Herz hängt, oft seit unserer Kindheit, als wir uns diesen Leidenschaften als schöpferischen Notlösungen zuwandten: Selbstgerechtigkeit, Stolz, Täuschung, Neid, Habsucht, Angst, Unersättlichkeit, Machtstreben, Trägheit.
Unsere gefühlsbetonten Reaktionen, von denen wir ungeprüft annehmen, dass sie sich weniger bedrückend auswirken als die Leidenschaften: Empfindlichkeit, Einschmeichelei, Eitelkeit, Schwermut, Geiz, Feigheit, Verzettelung, Vergeltungssucht, Bequemlichkeit.
Unsere manchmal erhabenen Vorstellungen, mit denen wir uns eine Welt vorgaukeln, die es so gar nicht gibt: Vollkommenheit, Helfen, Tüchtigkeit, Authentizität, Wissen, Sicherheit, Vielseitigkeit, Gerechtigkeit, Anpassung.
Problematisch im psychologischen Sinne werden solche Muster dann, wenn sie starr und unflexibel ablaufen und der eigenen Entwicklung entgegenarbeiten, weil sie keinen Raum für Veränderung und Neues lassen. Dem Wunsch nach Veränderungen (innen wie außen) stehen in dieser Zeit oft die Begrenzungen der eigenen eingeschliffenen Gewohnheiten entgegen.
Der Blick in den Spiegel dieses alten Charaktermodells kann uns zu einer Bewusstwerdung der sonst gewohnheitsmäßig und unbewusst ablaufenden Muster führen. Dabei begegnen wir sowohl unseren tiefsitzenden Schattenaspekten als auch den Ressourcen und Stärken, über die wir verfügen.
Das Enneagramm ist je nach Betrachtung ein psychologisches oder spirituelles System, das neun deutlich unterscheidbare Persönlichkeitstypen beschreibt. Wesentlich am Enneagramm ist (hier unterscheidet es sich von vielen anderen charakterologischen Systemen), dass es nicht-wertend ist. Es geht also explizit nicht darum, zu sagen: 'das ist ein gutes Verhalten', 'das ist ein schlechter Mensch', oder 'das ist eine dumme Ansicht', sondern es erkennt an, dass menschlicher Ausdruck immer öffnende und schließende Aspekte für den Menschen und seine Mitwelt hat. Beim Enneagramm geht es also niemals darum, die Menschen in 9 "Sorten" einzuteilen oder sie in Schubladen zu stecken. Jeder Mensch ist anders als seine Mitmenschen! Jedoch haben Menschen unterschiedliche Gemeinsamkeiten in ihren Schwächen und Stärken, in ihren Fixierungen und deren guter Lösung.
Die 9 wichtigsten Gemeinsamkeiten werden vom Enneagramm beschrieben und können in einem differenzierenden System in den Tiefendimensionen noch einmal erweitert werden.
Das Enneagramm liefert uns mit 9 Grundbausteinen hilfreiche und praktisch anwendbare Erkenntnisse zu folgenden Fragen: Welche wesentlichen Merkmale bestimmen meine Essenz hinter der Maske? Was kann ich tun, um meine Essenz wahrzunehmen und zu stärken, damit die Maske verschwinden kann? Was kann ich veranlassen, um das Zusammenleben mit anderen Menschen in meinem Lebensumfeld positiv zu gestalten? Auf welche Gesichtspunkte muss ich achten, um drohenden Schwierigkeiten im mitmenschlichen Bereich vorzubeugen und um bestehende Probleme erfolgreich zu lösen?
Beim Einstieg in das Enneagramm geht es zunächst um die Wahrnehmung der eigenen Person, um Selbsterkenntnis. Ausgangspunkte hierfür sind 3 Grundbedürfnisse, Grundstrebungen, Energiezentren der Menschen:
Das Bedürfnis, Empfindungen und Gefühle zu erleben - eine Sache des Herzens - zur Darstellung des eigenen Inneren.
Das Streben nach Sicherheit im Leben, verwirklicht durch den Gebrauch des Verstandes, des Kopfes - zur Bewältigung von Angst.
Das Bemühen sowohl um Zugehörigkeit als auch um Abstand zu anderen Menschen, realisiert aus dem Bauch heraus, im körperlichen Sinne - zur Begründung tragfähiger Beziehungen.
Der Weg zur Selbsterkenntnis führt zunächst über die Schattenseiten der eigenen Person zur Bestimmung der eigenen Maske aus dem Kreis der 9 Grund-Typen des Enneagramms zur Erfahrung der Essenz.
Diese Bestimmung erfolgt als wertfreie Orientierungshilfe. Sie beinhaltet weder ein beklemmend wirkendes Festnageln auf einen einzigen Typ noch die Wertung einzelner Typen als gut oder weniger gut.
Wichtig ist jedoch, dass diese Typ-Bestimmung ihren Ausgang nimmt bei den Persönlichkeitsanteilen, die sich in unserem Leben oft störend auswirken in den Abstufungen.
- Pathologisches Fixierung
- Neurose
- Fehlerbehaftete Wahrnehmungen
- Ahnung des essentiellen
- Erfahren der Essenz
Die zunächst erforderliche Beschäftigung mit den problematischen Persönlichkeitsanteilen berührt schwerpunktmäßig folgende Bereiche:
Unsere Leidenschaften, an denen unbewusst unser Herz hängt, oft seit unserer Kindheit, als wir uns diesen Leidenschaften als schöpferischen Notlösungen zuwandten: Selbstgerechtigkeit, Stolz, Täuschung, Neid, Habsucht, Angst, Unersättlichkeit, Machtstreben, Trägheit.
Unsere gefühlsbetonten Reaktionen, von denen wir ungeprüft annehmen, dass sie sich weniger bedrückend auswirken als die Leidenschaften: Empfindlichkeit, Einschmeichelei, Eitelkeit, Schwermut, Geiz, Feigheit, Verzettelung, Vergeltungssucht, Bequemlichkeit.
Unsere manchmal erhabenen Vorstellungen, mit denen wir uns eine Welt vorgaukeln, die es so gar nicht gibt: Vollkommenheit, Helfen, Tüchtigkeit, Authentizität, Wissen, Sicherheit, Vielseitigkeit, Gerechtigkeit, Anpassung.